Rassen & Völker
Reich der Mysterien
Die kulturschaffenden Völker der bekannten Welt
"Wisset, dass Wir den Anfang bilden. Wir, welche Uns von Allen abheben.
Vergesst die Gerüchte über das 'Obervolk', welches die Wurzel aller heutigen Völker sein soll. Es sind Lügen. Geschwätz der Ungesegneten!
Höret den Worten Ardanijas! Wir sind der Samen, welcher Unserer Wurzel entspringt!"
— Julaynische Gelehrte
Enard (Menschen)
Die Enard sind die am weitesten verbreitete kulturschaffende Spezies auf Ardana. Obwohl sie einst vereint waren, sind sie zur heutigen Zeit in viele kleine Kulturen
zersplittert. Jede verfolgt dabei ihre eigene Ideologie und verwendet unterschiedliche Wege, um ihr Ziel zu erreichen.
Allgemein gesehen sind sie zwar die kurzlebigste Rasse unter den Nachfolgern der Ur, haben sich jedoch durch ihren sehr guten Umgang mit Magie, bewundernswerter Handwerksfähigkeit und unerschütterlichen
Mut einige der größten Reiche auf der Welt erschaffen, welche Ardana seit der Apokalypse hervorgebracht hat.
Die Riege der Menschen spaltet sich dabei grob in folgende Völker: Den geheimnisvollen Cardalir, den technikversierten Gwynn, den herrischen Julayn, den ruchlosen Rheth und den ehrenhaften Tristarir. Innerhalb dieser groben Eingrenzung existieren noch viele Subkulturen, welche sich im Großen und Ganzen nur minimal von ihrer ausgehenden Kultur unterscheiden. Beispiele dafür sind besonders die Etrusir, einem kriegerischem, nach Macht gierendem Volk, welches eine Einigkeit aller enardischen Völker erreichen will - mit aller Gewalt.
| Volk | Stammbaum | Hauptausprägung | Weitere Ausprägungen |
|---|---|---|---|
| Cardalir | Enard -> Tristarir -> Cadalir | Cardalirrisches Reich | - |
| Etrusir | Enard -> Etrusir (Thlynard) | Etruscanisches Reich | - |
| Gwynn | Enard -> Tristarir -> Vanard -> Gwynn | Königreich Gwynnaeron | Esthar, Laerthringen, Ostfall, Neu-Herdweiler |
| Julayn | Enard+Candellayn -> Julayn | Großreich Julaynn | Arquellaynn, Ellenaeron, Harvannyar |
| Tristarir | Enard -> Tristarir | Bund von Arthenor | Oreana |
| Rheth | Enard -> Tristarir -> Rheth | Rhethennu | - |
| Vanard | Enard -> Tristarir -> Vanard | KönigtumVangard | - |
Anmerkung
Jedes Volk wird noch ausgearbeitet. Sobald die Seiten verfügbar sind, verschwindet dieser Hinweis.
Llayn
Weit entfernt der enardischen Breiten, auf dem Kontinenten Jeanndaera, leben die Llayn. Ein geheimnisvolles und von Magie durchsetztes Volk. Getrieben danach, die Geheimnisse der magischen Macht zu entschlüssen, versuchen sie immer neuere Wege die Energie der Astralebenen in sich aufzunehmen. Diese Eigenschaft hat sie schwer gezeichnet.
Während die Julayn vor vielen Jahrhunderten als Sklaven unter ihnen sie als hellhäutige, weise Individuen beschrieben haben, so hat sich ihr Erscheinungsbild merklich gedunkelt. Ihre
gesamte Haut ist porig und in leichtem Graublauton gehüllt. Ihr zumeist langes Haar erscheint in den alternd wirkenden Farben vom hellsten Weiß bis Tiefstschwarz.
Trotz ihres sichtbaren Verfalls, gelten sie als mächtige Zauberwirker und sind womöglich für den Großteil aller bekannten Zaubermöglichkeiten
verantwortlich.
Llayn sind sehr verschlossen gegenüber anderen Völkern: Sie pflegen kaum Kontakt und agieren weitesgehend ohne öffentliches Aufmerken. Nur selten erbarmen sie sich unter den Enard zu mischen, meist als Lehrmeister auf Magieakademien. Es gibt jedoch auch einige, welche sich dem Gundprinzipien ihrer Gesellschaft entsagten und freischaffend unter der Bevölkerung der Enardischen ihr Leben vollführen.
Die Candellayn
Anders als ihre Verwandten auf Jeanndaera, pflegen sie ein gemaßigtes Leben mit der Magie und haben daher ihr natürliches Erscheinungsbild des hellhautfarbenen, blonden Llayn beibehalten. Meist verdingen sie sich als Magier, aber auch klassische Berufe wie Handwerker, Bäcker, u.s.w. sind durchaus nicht üblich. Etwas, wofür die jeanndaerischen Llayn eher Sklaven oder Magie verwenden würden.
Sie entstammen dem vor vielen Jahrhunderten untergegangenen Reich Durocasthir und haben nach dem Fall - anders wie der Großteil der Bewohner - den Kontinent Candaeriath niemals verlassen wollen.
Senn
"Aus der Ferne gesehen wirken sie wie eine verlorene Zivilisation, mitten im Reich des Unbekannten. Doch der Schein trügt.. Seid vorsichtig in den Wäldern, denn Senn merken schnell, denken schnell, agieren schnell. Wenn Ihr ihr Dorf erblickt, seid Ihr wahrscheinlich nur einen Augenblick von Eurem Dienst als Mahlzeit entfernt."
— Alois Blumweis, gwynnaerischer Kundschafter
Sie sind die Gebeutelten der von vor tausenden von Jahren stattfandenden Apokalypse: Ihre schwarzen Körper und ihr merkwürdig für humanoide Wesen gebeugte Gang lassen sie schwach erscheinen, allerdings jedoch sind Senn hervorragend körperlich ausgestattet. Obwohl sie magisch keinerlei Fähigkeiten besitzen, so machen sie das durch unerreichte Sinneswahrnehmungen und Gewandheit in Kombination mit Schnelligkeit locker wett.
In der bekannten Welt werden sie meist als 'wilde Tiere' beschrieben, doch dies ist ein fataler Trugschluss. Senn organisieren sich in kleinen Gesellschaften und bauen sogar kleinere Dörfer, welche untereinander sogar einigen Handel miteinander betreiben. Es ist gar erwiesen, das sich einige dieser Gruppen diversen Gottheiten zugewandt haben und ihnen teilweise beeindruckende Tempelstätten errichteten.
Ur
Die Ur waren über viele Jahrtausende lang die unbestrittenen Herrscher über nahezu das gesamte System. Zu diesem Erfolg dürften die ausgezeichneten magischen Eigenschaften beigetragen haben, welche von keinem ihrer Nachfolger je erreicht werden konnte. Sie erbauten gewaltige Städte und erschufen ein System niemals heute vorstellbarer Komplexität. Noch immer erzählen ihre stillen Hinterlassenschaften in Form von Ruinen und Artefakten über ihre Existenz.
Grund ihres Verschwindens war die Apokalypse vor rund mehr als 13.000 ardanischen Jahren, als ihr Versuch die Leyströme und astralen Ebenen zu kontrollieren kläglich scheiterte. Sie versuchten die dauerhafte Existenz ihrer Rasse über weitere Jahrtausende in nie dagewesener Sicherheit zu garantieren - doch das Ergebnis war ein Ereignis, welches sie ausrottete... fast.
Im Bestreben die unausweichliche totale Vernichtung zu überdauern, bauten sie überall auf der Welt verstreut Anlagen. Einrichtungen, welche die Zerstörungen
überdauern und einen Neuanfang sichern sollten. Überall auf der Welt wurde eifrig an diesen Konstruktionen gebaut, doch der Kataklysmus war zu unbarmherzig.
Viele Anlagen wurden zerstört, nur einige wenige überstanden die Katastrophe. Diese jedoch reaktivierten ihren Prozess der 'Erwachung' nicht. Millionen von Ur, welche zur Inbetriebnahme
dort zum eisigen Schlafe konserviert wurden, schlafen deshalb noch immer... vielleicht für alle Zeit...

