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Königreich Esthar

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Allgemein

Bekannte Welt
Königreich Esthar

Esthar(gespr. Esst-Har) - geprägt aus Esther (Gründerin der Kolonie) und dem julaynischen Wort 'Har' (was 'von' bedeutet). Es ist die jüngste Ausprägung eines gwynnischen Staates und der östlichste gwynnische Staat überhaupt.

Gegründet wurde es im Jahre 3282 nd.GZ. von der Generälin Esther und sollte (ähnlich wie Harvannyar von den Julayn) vorwiegend als Stützpunkt gegen das etruscanische Imperium dienen.

Lage/Klima

Das Reich liegt auf der gleichnamigen Insel Esthar im Arn'Láen-Meer und gehört zum Kontinenten Arngaroth. Das Klima ist vorwiegend durch das Meer bestimmt und daher grundsätzlich wärmer als auf dem Festland. In den küstennahen Gebieten wachsen vorwiegend dichte Wälder, während auf höheren Lagen hauptsächlich Graslande aufzufinden sind.

Geschichte

Im Zuge des gwynnaerischen Expansionsdranges (3282 nd.GZ. - 3370 nd.GZ.) verließ einst die Siedlerflotte Ostward unter dem Befehl von Esther Hartreigen den Heimathafen von Havenau. Die Mission erschien klar: Errichtet einen Stützpunkt entgegen Etrusca in der Nähe von Arngaroth. Man erzählte sich zwar von einigen Inseln im Meer welches ihre Ziele darstellen sollte, allerdings wurden keine genauen Koordinaten angegeben, da kein Entdecker diese festgehalten hatte. Man stand einem regelrechten Himmelfahrtskommando bevor, mit der ständigen Gefahr von Etrusca entdeckt und versenkt zu werden.

Wie lange die Reise verlief, ist nirgends genau überliefert. Selbst das Logbuch Esthers konnte niemals aufgefunden werden. Augenzeugenaufzeichnungen erwiesen sich als widersprüchlich und auch sonst schien es nicht viel Ordnung während der Überfahrt gegeben zu haben - dies erschwert bis Heute die genaue Erfassung des genauen Gründungsweges Esthars.

Offensichtlich ist jedoch, das zur Zeit der Besiedelung keinerlei Aktivitäten etwaiiger Bewohner verzeichnet werden konnten, wodurch sich Esthar rasant ausbreitete.

Estruscanische Eindringlinge

Im Jahre 3310 nd.GZ. kam es jedoch zu einer folgenschweren Begegnung, welche das Leben der Estharer seit je her prägt: An den Ostklippen schien sich das etruscanische Reich niedergelassen zu haben und war offensichtlich informiert über die Siedlungen der gwynnaerischen Kolonisten. Es dauerte also keine lange Weile, ehe die ersten Truppenverbände an einer Front aufrückten und sich bald die erste Schlacht ereignete (die Schlacht um Shnyve - 3312 nd.GZ.) - sie führte zu einem tapferen Tode Generälin Esthers. Zwar ging Esthar damals siegreich hervor, hatte jedoch an anderen Punkten mit starker Bedrängung zu kämpfen, weshalb man sich gewzungen sah, Gwynnaeron um Hilfe anzurufen.

Esthers Nachfolge wurde während der Ereignisse von ihren Töchtern übernommen, welche sich Anfangs als relativ überfordert - später jedoch als sehr weise erwiesen.

Heutige Situation

Die Eroberung von Shnyve (Heute Schnievelingen) war bisher der einzige siegreiche Schachzug seitens der Gwynn, seiher herrscht an der gesamten Front eine Pattsituation. Weder die gwynnaerischen Streitkräfte noch die etruscanischen können bedeutende und überdauernde Siege verzeichnen. Obwohl sich die Grenze nahezu monatlich ändert, wechselt ein Landstück von einem zum nächsten und wieder von Vorn, weshalb sich diese kaum signifikant verändert hat.

Gesellschaft

Die Bevölkerung Esthars ist noch immer stark gwynnaerisch geprägt, obwohl - wie in den meisten Ländern der Gwynn - viel Einfluss der Julayn zu verspüren ist.

Größte Stadt mit über 25.000 Einwohnern ist die Stadt Estholm, auf Candaeriath auch als die Stadt der Dichter und Künstler bekannt. Die Abgeschiedenheit zu den traditionell verwurzelten Ländern bietet optimale Bedingungen für die hiesige Künstlerszene, welche stark danach strebt ihrer Freiheit nachzugehen - welche sie oftmals eingeengt sieht.

Wirtschaftlich stellt Esthar eine bedeutende Fischfangindustrie wie auch Landwirtschaftsindustrie, welche jedoch auf Selbsterhaltung getrimmt ist und nachhaltig gepflegt wird. Exportierte Waren sind vor allem aus dem Kunstgewerbe (Malerei, Bildhauerei, Stilnähereien und Schmuckherstellung) und dem Bergbau (Metalle, Erze; jedoch keine Metallprodukte, ausser Schmuck).

Religion

Die Mehrheit der derzeitig in Esthar lebenden Bewohner bekennen sich als Anhänger Assyrianas als Haupt- und Schutzgottheit. Als Hausgottheit wird Arquellianna bevorzugt. Estharer gehen sehr offen und tolerant mit dem Thema der Religiösität um, allerdings erweisen sie sich als sehr ungehalten gegenüber Gotteslästerern und Kulten gegenüber Halbgöttern. Ausgenommen dürfte dabei Gvaenn sein, die seit je her beliebte Gottheit bei den Gwynn ist.

Bedeutende religiöse Kultstätten stellen der Estholmer Tempelkomplex und das Bruchhavener Sanktum dar. Es ist jedoch allgemein im Volke üblich, mindestens einmal im Leben zum Machinarija in Gwynnaeron-Stadt zu reisen.

Politik

Obwohl Esther stehts dem Heimatland sich verpflichtet fühlte, wurde Esthar im Jahre 3370 nd.GZ. im Zuge des Expansionsstopps vom Königsgeschlecht Gwynnaerons für unabhängig erklärt. Sie erlebte es aufgrund ihres Todes zwar nicht mehr mit, ihre Nachfolger sind jedoch bestrebt eine wohlwollendes Verhältnis und tiefe Verbindung zu Gwynnaeron zu erhalten. Generell ist die Regierung sehr konservativ, in Sachen Soziales trennen sich jedoch oft ihre inneren Wege.

Freundschaftliche Verhältnisse werden besonders zu den ehemaligen gwynnaerischen Kolonien Laerthringen und Ostfall gepflegt, allerdings trägt es ebenfalls ein Bündnis mit der julaynischen Ex-Kolonie Harvannyar.

Bedeutende Städte

Stadtname Einwohner Bedeutung Präfektur
Estholm (Hauptstadt) 27.000 Neugründung der Stadt, nachdem Esthers Ruh' verlassen wurde (weitere Info unten). Neu-Gwennyth
Estholm-Haven 7.400 Küstenanbindung der inneren Stadt. Aufgrund der vielen Einwanderer beherbergt die kleine Hafenstadt eine untypisch große Anzahl von Tempeln und Schreinen der verschiedensten Gottheiten, welches ansonsten nur bei vanardischen Städten der Fall ist. Neu-Gwynneth
Alt-Estholm ~70 Die ehemalige Hauptstadt bekam ihren Namen von der Gründerin der Kolonie: Esther. Man war enttäuscht nur eine kleine Insel aufzufinden, allerdings waren sie verpflichtet einen Stützpunkt zu errichten, egal wie widrig die Umstände auch sein mögen.
Erst viel später wurde dann die eigentliche Insel Esthar erreicht, wodurch ein darauffolgender Exodus zum neuen Land folgte. Somit wurde die noch recht junge Stadt alsbald komplett verlassen, obwohl noch immer einige Seelen dort verblieben sind. Der Name Esthers Ruh' als Bezeichnung der Insel kam erst mit dem Tode der Gründerin, welche sich in der alten Hauptstadt bestatten ließ.
Esthers Ruh'
Berghaven 9.500 Ursprünglich nicht als Hafen geplant, entwickelte sich die ursprünglich genannte Berge-Siedlung allmählich in einen um. Heute gilt es als die östlichste Hafenstadt der freien Welt und als Tor zum Osten (meist als letzter Halt vor Ißildiar). Ostgratzen
Bruchhaven 5.100 Auch hier deutet der Name auf ihre Lage hin: Haven im Sumpf. Neu-Gwynneth
Gratzenau 14.700 Die Stadt wurde von Engald Gratzen gegründet, auf Grund seiner Lage wurde Au angefügt (vom Wasser geprägt/am Wasser liegend). Westgratzen
Helmingsdorff 1.150 'Dorf von Helming' - Nachdem die Expansionsversuche der Familie Helming im Süden auf Grund des etruscanischen Widerstandes scheiterten, zogen sie sich weiter in den Norden zurück und gründeten dort eine neue Siedlung. Westgratzen
Larrath 1.300 Ehemaliges Rodungsgebiet Lara (benannt nach der Grundbesitzerin). Obwohl die Stadt eigentlich Larasrath heißt, wird sie meist Larrath abgekürzt - dieser Name hat sich fast vollständig eingebürgert. Westgratzen
Nursitzburg 4.900 Ehemals Standort der Familie Helming, wurde Nursitzburg jedoch sehr bald von ihnen aufgegeben, da der damalige thlyssanische Eindrang nicht zu bewältigen war. Obwohl die Region inzwischen weitesgehend gesichert ist, hat nun die Autorität von Gwynnaeron das Land übernommen um die Front gegen Etrusca bilden zu können.
Der Name leitet sich von der Redewendung 'Die Burg ist nur deren Sitz, sie sind bestimmt wieder woanders', was eine Anspielung auf die Ängstlichkeit der Helmings ist. Der ursprüngliche Name lautet 'Helmburg' und gilt als eine der wichtigsten Garnisonen des gwynnaerischen Königreiches entgegen Etrusca.
Helmingen
Schnievelingen 7.400 Gebildet aus dem alten Stadtnamen Shnyve (thlyssanisch), der heutigen Name bedeutet 'bei den Schniever Leuten'. Neu-Gwynneth

Triviales

Neue - alte - Hauptstadt

In amtlichen Dokumenten wird stets Alt-Estholm als Hauptstadt angegeben, obwohl dort nicht eine einzige Regierungseinrichtung vorhanden ist. Man begründet dies mit den Wort: 'Aus ehrfürchtigen Respekt gegenüber unserer Gründungsmutter, welche uns mit ihrem Leben eine Zukunft schenkte. Sie liebte diesen Ort so sehr, wie wir ihr am Herze lagen'.

In anderen Ländern (auch hier), wird jedoch Estholm als Hauptstadt deklariert (was sie faktisch auch ist).